WOLFGANG PEUKER       Gemälde  |  Biografie


1945


geboren am 27. Mai in Aussig (Tschechien)

Übersiedlung nach Halle/ Saale
1952 - 1962Schulzeit in Halle
1963 - 1965Ausbildung zum Offsetdrucker
Besuch der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
1965 - 1970Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (bei Harry Blume, Werner Tübke, Hans Mayer-Foreyt, Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer)
1970 - 1977Freischaffend in Leipzig und Zwickau. Leipziger Atelier und Wohnung in der Prinz-Eugen-Str. 41
1971Heirat Annette Krisper
1974Geburt der Tochter Franziska
1977 - 1989Lehrtätigkeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Ab 1983 als Dozent
1975Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR
1978 - 1989Tätig im Vorstand des Verbandes der Bildenden Künstler der DDR im Bezirk Leipzig
1978Auftrag zu einem großformatigen Wandbild für das neu errichtete Gewandhaus zu Leipzig, das er zusammen mit Sighard Gille ausführt
1979

Studienreise nach Spanien. Dort intensive Auseinandersetzung mit den Werken von El Greco, Goya und Velázquez.
Erste Entwürfe für das Gewandhausbild. Dieses wird jedoch noch vor endgültiger Fertigstellung 1981 übermalt und verbrettert, da die lebensgroßen Aktfiguren im Foyer zunehmend Irritation und Ablehnung hervorrufen.

1983Kunstpreis der Stadt Leipzig
1984

Teilnahme an der Biennale in Venedig
Kunstpreis der DDR

1985Ausführung des Deckengemäldes für den Bachsaal des Bosehauses  in Leipzig. Heute befindet sich das Gemälde an der Decke des Sommersaales.
1989Ausführung eines Deckengemäldes und zweier Tondi im Schloss Allstedt
1989 - 2001Es entsteht eine Folge von Berlin-Bildern (Berlin-Suite), die vor allem die klassizistische Architektur der Hauptstadt zum Bildgegenstand haben und zum zentralen Werk der letzten Jahre werden
1990Entwurf eines Gobelins für das Ritterbad der Wartburg bei Eisenach
Reise in die Schweiz
Berufung an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Dort Leitung einer Malklasse
1991Reise nach Österreich. Längerer Malaufenthalt in Kärnten
1993Berufung zum Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
2001Am 9. Mai stirbt Peuker unerwartet in Groß-Glienicke, Berlin